Schuppenflechte-Psoriasis Behandlung ++ Ursachen von Schuppenflechte

Schuppenflechte

Psoriasis ist eine Erkrankung mit einer Vielzahl von Ursachen, die genetischer, immunologischer und psychologischer Natur sein können.

Schuppenflechte kann von Bluthochdruck begünstigt werden

Begleiterkrankungen sind bei Schuppenflechte keine Seltenheit. Die als Schuppenflechte bekannte Erkrankung, befällt nicht nur die Haut, sondern zieht häufig andere Erkrankungen nach sich. Schuppenflechte ist eine systemische Erkrankung, die entzündliche Prozesse im Körper auslöst. Sie begünstigt weitere Erkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzerkrankungen, Schlaganfall und Diabetes. Alleine die Schuppenflechte zu behandeln, reicht daher nicht aus.

Nicht alle Patienten wissen, dass die Schuppenflechte nicht nur eine Hauterkrankung darstellt und sind verwundert, wie viele Fragen ihnen von Hautärzten gestellt werden. Nur eine frühzeitige und detaillierte Abklärung der über die Schuppenflechte hinausgehenden Symptome, kann allerdings weitere Folgen der Erkrankung verhindern. Sowohl die Gelenkbeteiligung als auch die Frage nach der allgemeinen Einschränkung der Lebensqualität, muss eine Grundlage in der Patientenbefragung darstellen. Ebenso ist die Überprüfung der Rheumafaktoren und der Leber- und Nierenwerte wesentlich, um die Schwere der Krankheit zu bestimmen.

Generell wird jedes Symptom, das die Psoriasis begleitet, separat betrachtet und behandelt. Besteht Bluthochdruck, ist eine Abklärung durch den Hausarzt notwendig. Nach Erstellung eines Blutdruck-Profils, kann die Behandlung eingeleitet werden. Besteht Übergewicht beim Patienten, wird der Bluthochdruck allgemein begünstigt und an Körpergewicht abzunehmen, ist nicht nur ratsam, sondern wesentlich.

Wechselwirkungen zwischen Symptomen werden mittlerweile angenommen. Interaktionen begünstigen die Schwere der Schuppenflechte. So kann der Bluthochdruck die Psoriasis verschlechtern und die Psoriasis wiederum den Bluthochdruck. Nur wenn die Entzündungen erfolgreich behandelt werden, lassen sich auch die Nebenerscheinungen eingrenzen. Dies ist ausschließlich im Rahmen einer systemischen Therapie möglich.

Je schwerer einen Patienten seine Erkrankung trifft, desto eher ist er bereit, sich auf ein umfangreiches Behandlungskonzept einzulassen. Bluthochdruck wird von Patienten gerne unterbewertet, weil er keine Schmerzen verursacht und im Alltag nicht immer das größte Problem darstellt. Ein zu hoher Blutdruck belastet jedoch das Gefäßsystem und führt zu Rissen innerhalb der Gefäßinnenhaut. Die Arterienverkalkung (Artherosklerose) kann somit ihren Verlauf nehmen und zu einem Verschluss betroffener Arterien führen.

Sind die Herzkranzgefäße betroffen, steigt die Wahrscheinlichkeit an Angina pectoris zu erkranken und einen Herzinfarkt zu erleiden. Bei einem Verschluss von von Nierenarterien, kann die Niere ihre Aufgabe, giftige Stoffwechselprodukte aus dem Blut zu filtern, nicht mehr erfüllen. Sind Gehirngefäße betroffen, wird ein Schlaganfall möglich.

Bluthochdruck führt zu einer dauerhaften Belastung der Gefäße und muss nicht nur im Rahmen einer Schuppenflechte effektiv behandelt werden.