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Was ist Schuppenflechte

Was ist eine Schuppenflechte?
Die Schuppenflechte, auch unter ihrem medizinischen Fachbegriff Psoriasis geläufig, ist eine chronische Hauterkrankung. Während das aus dem Griechischen stammende Wort Psoriasis sich auf Kratzen bezieht, drückt die Bezeichnung Schuppenflechte das Aussehen der betroffenen Hautstellen aus:
silbrig schimmernde, flächige Hautschuppen, die sich insbesondere an den Ellenbogen, Knien, dem Steißbein, an Händen und Füßen oder der Kopfhaut finden lassen.
Seltener können auch Organe, Gelenke, der Intimbereich oder Finger- und Zehennägel von Schuppenflechte betroffen sein.
Mechanische Reize, vor allem durch Kleidung, können eine Psoriasis verstärken.
Circa die Hälfte der von einer Schuppenflechte Betroffenen leiden unter quälendem Juckreiz.Die Diagnose einer Schuppenflechte stellt der Arzt bereits mit dem bloßen Auge. Als ergänzendes Diagnosemittel hilft der Kerzenwachstest: Beim Kratzen der betroffenen Hautpartie hellt sich diese auf, als bestünde sie aus Wachs. Bei fortgesetztem Kratzen kommt es zum Austritt winziger Bluttropfen. Nur selten ist eine Gewebeentnahme zur abklärenden Untersuchung notwendig.

Genetische Veranlagung

Das Entstehen einer Schuppenflechte ist erblich bedingt. Personen mit einer ererbten Veranlagung für dieses Hautleiden müssen jedoch nicht zwangsläufig daran erkranken. Kommt es aber zur Ausbildung einer Schuppenflechte, lässt sich diese mit verschiedenen Maßnahmen positiv beeinflussen. Aufgrund der genetischen Grundveranlagung zum Ausbruch einer Schuppenflechte ist eine Heilung allerdings nicht möglich. Später kann Schuppenflechte erneut auftreten.

Trotz der erblichen Veranlagung ist Schuppenflechte keine sogenannte Erbkrankheit, sondern eine Dispositionskrankheit – also die vererbte mögliche Bereitschaft für eine Schuppenflechte.

Ursachen für Schuppenflechte

Neben der genetischen Veranlagung spielen weitere Faktoren für die Ausbildung einer Schuppenflechte eine Rolle, weshalb das Geschehen auch als multifaktoriell bezeichnet wird. Noch immer ist der genaue Hergang nicht geklärt. Vieles spricht für eine Beteiligung des Immunsystems. Zum Ausbruch einer Schuppenflechte führen verschiedene äußere oder innere Auslösungsfaktoren.

Äußere Auslöser für eine Schuppenflechte

Physikalische Reize wie Druck und Reibung, zum Beispiel durch eng sitzende Kleidung oder Schuhe, können bei entsprechender Veranlagung den Ausbruch einer Schuppenflechte begünstigen. Hautverletzungen sowie Hitzeeinwirkung stellen weitere Auslöser dar. Ebenfalls mögliche Auslöser sind Operationen, Akupunktur und Tätowierungen.

Chemische Reize von alkalischen Seifen, Laugen oder Säuren begünstigen die Entwicklung einer Schuppenflechte, gerade auch bei längerfristigem Einwirken auf die Haut.

Aus Hauterkrankungen wie bakteriellen Infektionen, Kontaktallergien oder Pilzerkrankungen kann sich nachfolgend eine Schuppenflechte entwickeln.

Innere Auslöser für eine Schuppenflechte

Vermutlich können chronische Entzündungen von Nasennebenhöhlen, Zahnwurzeln und anderen Körperbereichen eine Schuppenflechte begünstigen beziehungsweise ihr Abheilen verzögern. Beobachtet wurde auch die Einnahme bestimmter Medikamente als Schuppenflechteauslöser. Erhöhter Nikotin- und Alkoholkonsum stehen außerdem im Verdacht. Bekannt sind auch seelische Belastungen als begünstigende Faktoren für den Ausbruch einer Schuppenflechte.

Therapie

Lichttherapie mit UV-Bestrahlung, Laser oder Interferenzstrom unter ärztlicher Aufsicht sind hilfreich, ebenso spezielle Medikamente. Mit Salicylsäure lassen sich die Hautschuppen aufweichen. Vitamin-D3-Analoga sowie Dithranol senken die bei Schuppenflechte gesteigerte Zellaktivität. Glucocorticoide verringern den Entzündungsprozess. Ebenfalls bewährt haben sich Vitamin-A-Abkömmlinge sowie Teer. Kostspieliger, aber ebenfalls lindernd, sind Badekuren am Toten Meer.

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